Die erste geschichtliche Erwähnung des Ortes Drasenhofen stammt aus dem Jahr 1190. Geprägt wurde der Ort von der Kaiserstraße, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung Mitteleuropas. Die gute Verkehrslage brachte Wohlstand in den Ort.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Von der „Kaiser Franz Josef Jubiläums Winzerschule“ zum agrarischen Innovationszentrum im Weinviertel. 1898 wurde die Kaiser Franz Josef Jubiläums-Winzerschule gegründet.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
1965 befand sich am Mistelbacher Hauptplatz Nr. 26 ein Bücher- und Papierwarengeschäft sowie das „Zuckerlgeschäft“ der Familie Gaugusch. Heute sind dort ein Taschengeschäft sowie ein Obst- und Gemüsegeschäft untergebracht.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Fleischhauerei und Selcherei von Ernst Schödl in der Wiedenstraße 5 in Mistelbach wurde 1867 gegründet. Das Haus wurde später abgerissen und als Ordination eines praktischen Arztes neu erbaut.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
Mit der Eröffnung der Ostbahnlinie Wien–Stadlau–Mistelbach–Laa–Grusbach–Brünn im November 1870 wurde Mistelbach an das Netz der Hauptstrecken der Monarchie angeschlossen. Die Bahn war einer der wichtigsten Arbeitgeber.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
(1930–1959): Das sogenannte Kasino war das ehemalige Schießstattgebäude und wurde vom Rathauswirt genutzt. 1954 verfügte Mistelbach als einzige Wehr NÖs über ein Hochdruck-Tanklöschfahrzeug.?
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Die Hafnerstraße in Mistelbach in den 60er-Jahren: Sie ist eine der wenigen Straßenzüge, deren Gesamtbild und Baulinie sich seit dem Ersten Weltkrieg kaum verändert haben. Sie wurde als eine der ersten Mistelbacher Straßen gepflastert.?
© Foto Damals: Stadtmuseumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Unterolberndorf liegt zwischen dem Glockenberg und dem Berg „Am Hirschen“ und gilt auch als „Tor zum Kreuttal“. Jedes Jahr findet hier zu Leonhardi eine große Pferde- und Tiersegnung statt. Bereits um 1900 war Unterolberndorf eine beliebte Sommerfrische.?
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<f>Die Wiener Straße</f> in Niederkreuzstetten: Im Hintergrund ist das Schloss zu sehen. Kreuzstetten ist seit 1965 Großgemeinde – bestehend aus Niederkreuzstetten mit dem Ortsteil Neubau-Kreuzstetten, Oberkreuzstetten und Streifing.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Reintal war die nordöstlichste Gemeinde Österreichs und gehört seit 1971 zur Marktgemeinde Bernhardsthal. Die Grenze im Norden und Osten ist zugleich die Staatsgrenze zur Tschechischen Republik.?
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Seit Jahrzehnten gibt es in Reintal keine Schule mehr. Das Gebäude stand einige Jahre leer. Dann wurde daraus eine Mietwohnung, später bezog die Freiwillige Feuerwehr das Haus.?
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Es handelt sich um die Ecke Eichamtsstraße/Nordbahnstraße. Dort stand damals das Gasthaus Knirsch. Rechts im Bild ist das ehemalige Genesungsheim zu sehen, das später in ein Kino umgebaut wurde.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Kraft
Die Marienkapelle in Lanzendorf musste einem Straßenbauprojekt weichen. Sie wurde im Museumsdorf Niedersulz originalgetreu am Dorfplatz wiedererrichtet. 1996 ließ man eine Gedenktafel anbringen.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Ursprünge der Rabensburger Kirche gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Sie dürfte im romanischen Baustil errichtet und der hl. Helena gewidmet gewesen sein. 1646 wurde die Kirche komplett zerstört.?
© Foto Damals: Stadtmuseumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
1633 machte Maximilian von Liechtenstein das Schloss zu seinem Hauptwohnsitz und Lieblingsschloss. Die Nachfolger wohnten nicht mehr in Rabensburg und ein langsamer Verfall setzte ein.?
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Die ältesten Teile der Burganlage gehen auf das 11. Jh. zurück. Nachdem das Schloss 1385 an die Liechtensteiner gegangen war, erlebte es seine Blütezeit. Wegen seiner Grenzlage wurde es zum Mittelpunkt einer ausgedehnten Herrschaft.?
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Die Katastralgemeinde Wenzersdorf ist mit 62 Hauptwohnsitzern und einer Fläche von 2,76 km² die kleinste Gemeinde. Wenzersdorf schloss sich im Jahre 1967 gemeinsam mit Zwentendorf zur Großgemeinde Gnadendorf zusammen.?
© Foto Damals: Stadtmuseumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Oberkreuzstetten um 1930 mit Blick Richtung Großrußbach und Ochsenberg: Am Nordrand des Kreuttales und am Fuße des Ochsenberges liegt das Angerdorf Oberkreuzstetten mit 472 Einwohnern. Besiedlungsspuren aus der Bronzezeit wurden gefunden.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Gemeindegasthaus (Gmoawirtshaus) blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Es wurde 1909 in der heutigen Form erbaut. Seit Dezember 2016 wird das Gasthaus von Familie Hlavacek als Familienbetrieb geführt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
Die Hauptstraße von Herrnbaumgarten Richtung Schrattenberg um 1943: Herrnbaumgarten wurde bereits 1056 urkundlich erwähnt und ist eine typische Weinbaugemeinde. Etwas Besonderes ist das Nonseum, in dem Skurriles & Lustiges geboten wird.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
Mit Dreifaltigkeitssäule um 1934. In der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts soll eine Burgkapelle errichtet worden sein. Die Kirche wurde von 1825 bis 1831 durch Baumeister Poppelak erbaut.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Pfarrkirche zur? unbefleckten Empfängnis Mariä in Herrnbaumgarten in der Zwischenkriegszeit: Es wird vermutet, dass anstelle der heutigen Kirche zunächst eine Kapelle stand, die dann zur Pfarrkirche vergrößert wurde. Der Neubau der Kirche erfolgte 1636.?
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das alte Foto stammt ungefähr aus den 1940er-Jahren. Bei der Brücke im Verlauf der Johannesgasse steht eine Statue Johannes Nepomuks aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
1914: Mit Begeisterung zogen 238 Herrnbaumgartner in den Ersten Weltkrieg. Das Geschäft auf der Hauptstraße 53 wurde eingenommen und geplündert.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Blick zur Schricker Straße und Altenberg. Bei der Siedlung Altenberg gab es ein paar alte Schottergruben. Damals waren dort noch keine Häuser. Lanzendorf wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in Mistelbach eingemeindet.
© Foto Damals: Stadtmuseumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Seit 1849 gibt es in Mistelbach ein Postamt. Auf dem Bild der Grundaushub zum Postneubau 1965. Egon Englisch schrieb ein Buch über die Geschichte der Eisenbahn und der Post im Bezirk Mistelbach unter dem Titel „Unsere Bahn und Post im Bezirk Mistelbach“.
© Foto Damals: Stadtmuseumsarchiv © Foto Heute: Reitner
In Traunfeld in den 1930er-Jahren: Es war ein Gasthaus der Agrargemeinschaft Traunfeld und hatte einen Eiskeller. In den 70er-Jahren ist es an einen Wirt verkauft worden. 10 Jahre später wurde das Gasthaus geschlossen.
© Foto Damals: Stadtmuseumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Mit dem Pfarrhof im Hintergrund um 1930. 1967 wurde die Volksschule geschlossen. Seit 1988 ist in diesem Gebäude der Kindergarten untergebracht. Die dicht zusammengerückten Häuser waren durch Erdstollen verbunden.
© Foto Damals: Stadtmuseumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
1930 mit der nunmehr versetzten Dreifaltigkeitssäule und Mariensäule und dem Haus mit Giebel aus 1650. In der Bildmitte, hinter der Mariensäule und Dreifaltigkeitssäule, ist das Gasthaus Rauscher zu sehen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Mit dem Zusammenbruch der Monarchie, dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 wurde Laa plötzlich eine Grenzstadt, der der größere und wichtigere Teil ihres Hinterlandes fehlte. 1945 erlitt die Stadt einen schweren Bombenangriff.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Bereits im 13. Jahrhundert stand hier die Burg der einflussreichen Familie Ulrich von Pillichsdorf. Die Burg wechselte oftmals den Besitzer und wurde vielfach zerstört und wieder aufgebaut. 1747 wurde das „neue Schloss“ der Herren von Pillichsdorf erbaut.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
1888 wurde die 9,1 Kilometer lange Lokalbahn Enzersdorf–Poysdorf von der österreichisch-ungarischen Staats-Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet. Die Verlängerung der Strecke von Poysdorf nach Dobermannsdorf erfolgte 1907.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Haus wurde 1899 von Josef Dunkl jun. erbaut. Franz Schindler eröffnete hier am 1. 1. 1900 das erste Café in Mistelbach. Nachdem das Haus ein Jahr leer stand, renovierte Walter Kruspel die Räume und eröffnete am 1. 7. 1983 das „Café Harlekin“.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Oberort in Eichenbrunn ?mit der Pfarrkirche zum Hl. Koloman. Diese wurde 1951 umgebaut. Rund um die Kirche stehen seit jeher große Eichenbäume, die sich das Wasser von den unterirdischen Quellen holen. Das Milchhaus vor der Kirche wurde 1990 abgerissen.
© Foto Damals: privat © Foto Heute: Staribacher
Die Paukerschmiede aus 1898 in Großkrut: Die Huf- und Wagenschmiede gab es bis 1953. Am Foto „heute“ ist Josef Pauker zu sehen. Er ist der Urenkel von Karl Pauker (am Foto „damals“ rechts im Bild, mit den beiden Kindern an der Hand).
© Foto Damals: Gemeinde Großkrut © Foto Heute: Reitner
Die Luisenmühle mit dem markanten Zwiebelturm wurde Mitte des 17. Jahrhunderts außerhalb von Unterolberndorf erbaut. 1923 war auch ein Café-Restaurant in dem Gebäude. Nun ist die Mühle in Privatbesitz und wurde sehr schön renoviert.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Villa in Wilfersdorf mit 30 Zimmern wurde angeblich von einem preußischen Offizier 1866 erbaut. Während des Ersten Weltkrieges wurde sie zur Unterbringung von Flüchtlingen aus Krakau verwendet. Tierarzt Prantl errichtete das jetzige Haus.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
Die Oserstraße in Mistelbach: Das Foto der Leopold Nicham Autospedition und Möbeltransportunternehmung stammt aus der Zwischenkriegszeit. Später wurde daraus ein Autobusunternehmen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
In Mistelbach um 1910 (Foto oben). Im Zuge der Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen um 1278 wurde auch in Mistelbach im Bereich der Liechtensteinstraße gekämpft, wobei Quellen über viele Tote berichten.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
Der Hauptplatz von Asparn an der Zaya um 1930 mit der Dreifaltigkeitssäule und Mariensäule aus dem 17. Jh. und dem Haus mit Giebel aus 1650. In der Bildmitte ist das Gasthaus Rauscher zu sehen, rechts im Bild das Rathaus und Gemeindegasthaus.
© Foto Damals: Landesbibliothek NÖ © Foto Heute: Reitner
Die ehemalige Gemischtwarenhandlung des August Kmiecik in Rabensburg deckte den kompletten Bedarf für den Haushalt ab. Verkauft wurde über die „Budel“. Familie Ploder baute sie später zu einem Selbstbedienungsgeschäft um. Heute ist es eine Raika-Filiale.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Ertl
Stadtplatz von Laa Richtung Süden aus dem Jahr 1925: Er hat seine Struktur aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts beibehalten und diente der Aufnahme von Heeren und der Bevölkerung aus der Umgebung in Kriegszeiten. Von den Bürgerhäusern sind die Apotheke und das Restaurant Koffler von besonderem Interesse.
© Foto Damals: Stadtmuseums-Archiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Schrattenberg: Die kath. Pfarrkirche ist dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht. Die Kirche wurde von 1825 bis 1831 durch Baumeister Poppelak erbaut. 1854 wurden die beiden Seitenkapellen errichtet, welche der regierende Fürst von Liechtenstein ausmalen ließ.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Hobersdorfer Gemeindegasthaus, das sich heute "Neunläuf" nennt – nach den neun Durchläufen der Zayabrücke. Aus dem Buch: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Sammlung Hans Huysza/Edition Winkler-Hermaden © Foto Heute: Kraft
Aus dem Kaufhaus Fischer in Wilfersdorf, das in den 30er-Jahren zugleich Tankstelle war, wurde in den 1960er-Jahren das "Warenhaus Fischer". Aus dem Buch: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Sammlung Hans Huysza/Edition Winkler-Hermaden © Foto Heute: Kraft
Die Brünner Straße in Wilfersdorf zur Habsburgerzeit. Rechts der Liechtenstein’sche Schlosspark. In der Mitte die Kirche St. Nikolaus. Aus dem Buch: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Sammlung Huysza/Edition Winkler-Hermaden © Foto Heute: Kraft
Das Gemeindegasthaus (Gmoawirthaus) blickt auf eine lange Vergangenheit. Historisch ist es eine bedeutende Gaststätte, weil sich Kaiserin Sisi hier angeblich ihren hassgeliebten Doppeladler zubereiten ließ. Das Gemeindegasthaus wurde 1909 in der heutigen Form erbaut. Seit Dezember 2002 wird das Gasthaus im verruckten Dorf von der Familie Ladinig als Familienbetrieb auch mit Stammtisch für´s Bezirksgericht geführt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: llse Reitner
Kirche, Pfarrhof und Schule von Drasenhofen 1903: Bis ins 17. Jahrhundert gab es nur im Nachbarort eine Kirche, welche aber um 1660 bereits in sehr schlechtem Zustand war.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Brünner Straße in Erdberg: Kolorierte Postkarte vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Erdberg gehörte zur Herrschaft Wilfersdorf. Aus dem Buch: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Sammlung Friedl Lehner © Foto Heute: Kraft
Ortsausfahrt von Erdberg in Richtung Poysdorf: links das Gasthaus Josef Schulteis (später Gasthaus Spatzierer). Aus dem Buch: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Sammlung Friedl Lehner © Foto Heute: Kraft
Die Brünner Straße in Erdberg Mitte des 20. Jahrhunderts in herbstlicher Stimmung. Am Straßenrand steht ein wonniges "Steyr Baby". Aus dem Buch: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Sammlung OSR Hubert Loibl © Foto Heute: Kraft
Wetzelsdorf: Anfang der 1950er-Jahre konnte man sich noch mit dem Kinderwagen auf die Brünner Straße wagen. Aus dem Buch "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Richard Hitter © Foto Heute: Kraft
<b>Poysdorf:</b> Straßenbau in der Zwischenkriegszeit, an der höchsten Stelle der Wiener Straße, auf der Höhe des einstigen Wiener Tores: Quelle: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Sammlung Egon Englisch © Foto Heute: Kraft
Poysdorf: Das Bezirksgericht (rechts) auf der Wiener Straße, die während der Nazizeit Adolf Hitlerstraße hieß. Viele Uniformierte sind auf der Straße zu sehen. Aus dem Buch: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Sammlung F. Altmann © Foto Heute: Kraft
<b>Poysdorf:</b> Die Brünner Straße versinkt in den Fluten des Poybaches, der früher regelmäßig über die Ufer trat. Aus dem Buch "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Museum Poysdorf © Foto Heute: Kraft
Blick vom Dreifaltigkeits- zum Josefsplatz in den 1940er-Jahren. Links das 1852 bezogene Rathaus, das zunächst Sitz der Bezirkshauptmannschaft war. Quelle: "Die Brünner Straße".
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Sammlung OSR Hubert Loibl © Foto Heute: Kraft
Das heute noch bestehende Kaffeerestaurant Mayer in Drasenhofen lädt zu Filmvorführungen ein. Früher war hier das Spritzenhaus der Feuerwehr. Quelle: "Die Brünner Straße"
© Foto Damals: Sammlung OSR Hubert Loibl/Edition Winkler-Hermaden © Foto Heute: Kraft
Die Brünner Straße kurz vor der Ortseinfahrt Drasenhofen Ende der 1930er-Jahre. Berüchtigt war die Engstelle der Brünner Straße: die gerade einmal 4,65 m breite Kellergasse.
© Foto Damals: Sammlung OSR Hubert Loibl/Edition Winkler-Hermaden © Foto Heute: Kraft
Wo die Brünner Straße in Poysdorf zur Kellergasse wird: der Huberberg, so genannt nach einem Bäckermeister, der hier ansässig war. Links die alte Pfarrhofmauer.
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Museum Poysdorf © Foto Heute: Marina Kraft
Poysdorf: Blick von der Körnergasse auf die nach der Pest von 1714 gestiftete Dreifaltigkeitssäule und die dahinter vorbeiziehende Brünner Straße.
© Foto Damals: Edition Winkler-Hermaden/Museum Poysdorf © Foto Heute: Kraft
Von 1669 bis 1671 wurde der Mistelbacher Klosterkeller, die größte Kelleranlage Niederösterreichs mit 100 Metern Länge und acht Metern Breite, gebaut. 1923 pachtete die Weinhauerfamilie Felix Roller den Keller. Seit den 1960ern steht er leer.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Ilse Reitner
„Gasthaus zum goldenen Kreuz“ aus den 1920/30er-Jahren. Es besteht seit 1486 und wurde 1914 von Antonia und Matthias Neumayer erworben. Seit 2003 ist es wieder in Gemeindebesitz – heute „Speedy’s“ Lounge-Kaffee-Bar.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
links: Mauer der Bürstenfabrik Braun, das Geländer der Mistel, weiter dahinter das Stockhaus ist die alte Schule von Mistelbach, sie bestand bis zum Jahre 1873 als Gemeindeschule, hier wurde der Generalmusikdirektor Oswald Kabasta geboren, das quer stehende Haus mit den zwei Rauchfängen ist das Gemeinde-Armenhaus, war ein Körnerkasten des Klosters und wurde im Jahre 1864 errichtet, blieb bis in das vorige Jahrhundert, befindet sich heute in Privatbesitz.
© Foto Damals: Museumsarchiv der Stadt Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Durch die starke Bevölkerungszunahme im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts reichte das Schulgebäude in der Bahnstraße bald nicht mehr aus. Daher beschloss der Gemeinderat 1897 den Bau einer zweiten Schule. Dieser Neubau in der Thomas-Freud-Gasse wurde anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef I. am 1.9.1898 als Volks- und Bürgerschule für Knaben eröffnet.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
1908 erfolgte die Grundsteinlegung für das „Kaiser Franz Josef“ Bezirkskrankenhaus in Mistelbach. Nach 16 Monaten Bauzeit wurde am Leopolditag das Bezirkskrankenhaus für Chirurgie und Innere Medizin mit 43 Betten, 2 Ärzten und 6 Schwestern eröffnet. Über die Jahre hinweg wurde das Haus schließlich Trakt für Trakt erweitert. Am bestehenden Standort begann 2011 der letzte große Zu- und Umbau des Landesklinikums Mistelbach.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Haus wurde 1899 von Josef Dunkl jun. erbaut. Franz Schindler eröffnete hier am 1. 1. 1900 das erste Café in Mistelbach. Daraus wurde das Café Rabenseifner. Der Cafetier „Gichtmichl“ Heindl übernahm es bis 1967. Von 1968 bis ca. 1982 waren hier der Konsum und danach Textilgeschäfte untergebracht. Nachdem das Haus ein Jahr leer stand, renovierte Walter Kruspel die Räumlichkeiten und eröffnete am 1. 7. 1983 das „Café Harlekin“. Heuer wird das 30-jährige Jubiläum gefeiert.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Gasthaus zum Rebhuhn – Putz-Filippinetti: Das Gasthaus zum Rebhuhn wurde vor 1900 von August Putz errichtet. Durch den Aufbau von zwei Stockwerken entstand das Hotel. Tochter Maria heiratete Johann Filippinetti. 1955 wurde der große Gastgarten für den Bau des Finanzamtes angekauft. Nach Elfriede und Karl Schatz betreibt heute Erich Schilling das Gasthaus. Im ehemaligen Hotel befindet sich die Apotheke St. Martin.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Dieses vor 1900 von Alexander Zickl errichtete zweistöckige Eckhaus wurde 1945 vollkommen zerstört. Leopoldine Selinger hat es als Buchhandlung wieder aufgebaut. Ganz links im Bild war die Fleischhauerei von Franz Fournier. Mitte im Hintergrund: Mädchen- und Bürgerschule, daneben das Café Rabenseifner, heute Café Harlekin. Re. das Gasthaus „Zum weißen Rössl“ – es wurde von 1779 bis 1919 von der Wirtegeneration Rabenseifner und danach von der Familie Frohner geführt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Häuserblocks hinter dem Rathaus das „Grätzl“ auf dem Platz gehörten zum selbstverständlichen Planungsbestand der mittelalterlichen Stadtgründer. Diese Häuser sind jedenfalls bis 1500 zurück nachweisbar. 1911 wurde die Bildung der Jugend durch die Gründung einer Vereinsrealschule gefördert. Mit dem Zusammenbruch der Monarchie, dem Ende des ersten Weltkrieges 1918 wurde Laa eine Grenzstadt. 1945 schwerer Bombenangriff, Laa lag am eisernen Vorhang.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Kaufhaus von Josef Burda in Paasdorf neben dem Gemeindegasthaus – das Foto stammt aus dem Jahr 1930 – übernahm später sein Schwiegersohn Otto Zach. In den 80er Jahren wurde die Greisslerei für immer geschlossen.
© Foto Damals: Landesbibliothek NÖ © Foto Heute: Reitner
Das ehemalige Kloster der Hedwigschwestern in Unterolberndorf lag ursprünglich außerhalb des Ortes. Unter der Schirmherrschaft der Herzogin Sophie von Hohenberg fand 1910 die Grundsteinlegung und am 1.6.1913 die Einweihung und Eröffnung des Herz-Jesu-Heimes statt. Im Haus wurden minderbemittelte Rekonvaleszentinnen von den Kreuzschwestern betreut. Die NSDAP funktionierte das Haus in ein Mädchenheim um. Das Kinderheim bestand bis 1982.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Großgemeinde Kreuzstetten war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1125. 2007 feierte die Pfarre St. Jakob in Niederkreuzstetten ihr 800-jähriges Bestehen. Das frühere Delikatessen- und Spezereigeschäft auf der Hauptstraße ist nun eine Sparkasse.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Schule und Kindergarten befanden sich abwechselnd in einem Haus auf dem Kirchenberg und später in der Bettelzeile (heute Kettlasbrunner Hauptstraße). Die Volksschule endete 1972, als Kettlasbrunn eine Katastralgemeinde von Mistelbach wurde. Für kurze Zeit war dort auch die Musikschule untergebracht. 1980 wurde für 540 Einwohner der Landeskindergarten hier neu eröffnet. In den Jahren 1988 bis 1990 wurde daneben das neue Feuerwehrhaus in freiwilliger Arbeitsleistung errichtet.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
1055 wurde Kettlasbrunn erstmals urkundlich erwähnt. 1834 hatte die Gemeinde 148 Häuser, die großteils mit Stroh gedeckt waren. Der Ort hatte 187 Familien, 70 Schulkinder, 59 Pferde, 171 Kühe, 1213 Schafe, 210 Schweine. Die Zahl der Unwetterkatastrophen, Seuchen und Feuersbrünste scheint im Vergleich zu anderen Siedlungen besonders groß zu sein. Die kleine Kapelle rechts ließ Bürgermeistertochter Theresia Heckl um 1910 erbauen.
© Foto Damals: Landesbibliothek NÖ © Foto Heute: Reitner
Wurde nach Johann Baptist Schneider, dem 1840 im damaligen „Gaunersdorf“ geborenen Generalvikar und Weihbischof der Erzdiözese Wien benannt. „Wieden-Gaunersdorf“ lag als befestigter Ortsteil rund um die Kirche. Die südliche Grenze war beim Weidenbach (heute Goldbach), die nördliche Grenze zwischen den Ortsteilen Markt und Wieden bildete die Bischof-Schneider-Straße. Das Gemeindeamt im Bild rechts übersiedelte 2008 in das neu renovierte Gebäude der ehemaligen Volksschule.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das vorstehende Gebäude auf der Hauptstraße von Gaweinstal war die Bäckerei Wolfram und wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Gaweinstal ist einer der ältesten Orte des Weinviertels. Vermutlich um etwa 1050 gegründet, wurde die Ortschaft 1207 als Gunisdorf erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem 15. Jahrhundert ist der wenig schmeichelhafte Name Gaunersdorf belegt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
1582 erfolgte die Markterhebung von Poysdorf. Im Oktober 1910 erstrahlte in Poysdorf erstmals künstliches Licht, allerdings wurde die Installation des elektrischen Lichts in allen Häusern des Ortes erst um 1940 abgeschlossen. 1923 wurde der Markt zur Stadt Poysdorf mit Stadtwappen und –siegel. Danach begann man die größeren Straßen auszubauen und zu pflastern, 1926 und 1927 errichtete man entlang einiger Straßen eine Kanalisation.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Wolkersdorf wurde im 14. Jh. zum Markt erhoben. Eine Schule wird erstmals 1446 erwähnt. Von Bedeutung war bereits im Mittelalter ein Handelsweg, der von Wien über Wolkersdorf, Gaweinstal und Mistelbach nach Poysdorf verlief und dort auf die alte „Nikolsburger Straße“ traf, welche ein Vorläufer der im 18. Jh. ausgebauten Brünner Straße war. Die Gemeinde wurde 1969 zur Stadt erhoben.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Weil 1714 Poysdorf von der Pest verschont blieb, wurde aus Dankbarkeit die Pestsäule errichtet. Die Dreifaltigkeitssäule, auch Pestsäule, erhebt sich am Dreifaltigkeitsplatz über einem vierseitig geschwungenen Sockel inmitten einer achtseitigen Umfriedung. Das Postament verfügt über ein reiches Reliefdekor mit Darstellungen der Heiligen Franz Xaver und Rosalia, der Kreuzigung Christi und des Poysdorfer Wappens.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Marienkapelle musste einem Straßenbauprojekt weichen und wurde im Museumsdorf Niedersulz originalgetreu am Dorfplatz wiedererrichtet. Der mehrfarbige Stuckaltar wurde bei der Übertragung wieder aufgesetzt. Auch die reiche Bandornamentik im Gewölbe wurde dem Original entsprechend wieder rekonstruiert. Ein Teil der Grundmauer blieb stehen und wurde restauriert. Dieser Mauerteil wurde witterungsbedingt überdacht. 1996 ließ der Verschönerungsverein Lanzendorf eine Gedenktafel an der Mauer anbringen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Hörersdorf war zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein Bauerndorf. Heute gibt es nur noch zwei Vollerwerbsbetriebe. Auch der Weinbau hat an Bedeutung verloren.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Im Hintergrund ist das Schloss zu sehen. Kreuzstetten ist seit 1965 Großgemeinde, bestehend Niederkreuzstetten (Ortsteil Neubau-Kreuzstetten,) Oberkreuzstetten und Streifing. Die Orte liegen in schöner, ruhiger Landschaft und sind nach wie vor durch ihre waldreiche Umgebung, die herrlichen Weingärten, die idyllischen Kellergassen und die gesunde Luft ein beliebtes Ausflugsziel für Erholungsuchende. Derzeit ist das Kloster unbewohnt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Unterolberndorf liegt zwischen dem Glockenberg und dem Berg „Am Hirschen“ und gilt auch als „Tor zum Kreuttal“. Jedes Jahr findet hier zu Leonhardi eine große Pferde- und Tiersegnung statt. Bereits um die Jahrhundertwende war Unterolberndorf eine beliebte Sommerfrische. Vor 25 Jahren war die Weinviertler Gemeinde Unterolberndorf die Bühne für internationale Politik. Im dortigen Wirtshaus plante der Widerstand Ugandas den Sturz der Diktatur.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Mit der Eröffnung der Ostbahnlinie Wien-Stadlau-Mistelbach-Laa-Grusbach-Brünn im November 1870 wurde Mistelbach an das Netz der Hauptstrecken der Monarchie angeschlossen. Die Bahn war einer der wichtigsten Arbeitgeber in Mistelbach.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Ab 1872 konnten Personen von Bernhardsthal per Bahn wegfahren, wichtiger war aber die Güterverladung: Milch bis 700.000 Liter pro Jahr, aber auch Getreide, Kohle und andere Güter. 1913 fuhren täglich acht Personenzüge Richtung Wien. Ab 1914 gab es auch Dauerarbeitsplätze bei der Bahn, 40 in Bernhardsthal, aber mit den Arbeitsplätzen in anderen Stationen arbeiteten 90 Bernhardsthaler bei der Bahn. Erst dieser Arbeitgeber ermöglichte das Wachstum der Ortschaft über den Landwirtschaftsbereich hinaus.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Gasthaus Stockinger war ein Familienbetrieb in mehreren Generationen auf der Hauptstraße von Reinthal. Die letzten vier Besitzer waren Gregor Stockinger und dann drei Generationen Ernst Stockinger. Es war immer eine Metzgerei oder Fleischerei dabei. Seit 2011 ist das Gasthaus geschlossen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das ehemalige Bierdepot Mistelbach wurde 1910 für die vereinigten Brauereien Schwechat – St.Marx als Eiskeller und Kühlraum errichtet. Das Gelände und die Räumlichkeiten wurden immer wieder umgebaut, vergrößert und von diversen Brauereien genutzt. Seit Oktober 1991 befindet sich das Lokal das „ALTE DEPOT“ in diesen Räumen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Frohnerkreuzung mit Bahnstraße und Wiedenstraße in Mistelbach. Das Foto stammt aus dem Jahr 1960 und zeigt von links das Gasthaus Frohner mit Geschäften, die Frohnerkreuzung mit der Trafik Kummer, die Wiedenstraße mit der Seifensiederei Mayer, der Fleischerei Fournier, das „Selinger“-Haus mit der „Städtischen Sparkasse“ und die Mädchenhauptschule.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Liechtensteinstraße in Mistelbach um 1910 (Foto oben). Im Zuge der Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen um 1278 wurde auch in Mistelbach im Bereich der Liechtensteinstraße gekämpft, wobei Quellen über viele Tote berichten.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Hotel Rieder in Mistelbach wurde vor dem 1. Weltkrieg erbaut und war das größte Hotel in Mistelbach. Nach dem 2. Weltkrieg war dort das Finanzamt untergebracht. An der Hausmauer kann man noch die Aufschrift „Hotel Rieder“ erkennen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Foto der Leopold Nicham Autospedition und Möbeltransportunternehmung stammt aus der Zwischenkriegszeit. Später wurde daraus ein Autobusunternehmen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Der ehemalige Weinkeller der Weinkellerei Felix Roller in der Franz-Josef-Straße 51 in Mistelbach: Felix Roller war zu seiner Zeit einer der größten Weinhändler des Bezirkes, Der Fassungsraum seiner Fässer betrug mehr als 6.000 Hektoliter.
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In Mistelbach wurde 1897 die Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule angeordnet. In der Zeit von 1938 bis 1945 wurde die Bezeichnung in „Berufsschule Mistelbach“ abgeändert. Bis 1965 war die Berufsschule Mistelbach eine Gebietsberufsschule.
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Das alte Rathaus (heute Erste Bank): Schon vor dem 16. Jh. war das Haus eine Gemeindeschenke, wurde von der Mistelbacher Herrschaft angekauft, ein Turm aufgesetzt und später als Rathaus genutzt. Der Turm war knapp 25 Meter hoch. 1874 wurde das Haus abgerissen.
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Das Barockschlössl mit barocker Weinpresse in Mistelbach wurde vermutlich um 1727 erbaut. Das Gebäude diente bis 1929 als Wohnhaus. Die Sparkasse der Stadt Mistelbach kaufte und renovierte das Schlössl.
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Bahnstraße 51: 1927 wurde die Landwirtschaftliche Genossenschafts-Zentralmolkerei Mistelbach eröffnet. Sie war bis 1990 in Betrieb und wurde dann abgerissen. 1997 entstand dort das Bau- und Gartencenter des Raiffeisen-Lagerhauses.
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Nach dem Bau der k. k. priv. Staatseisenbahnlinie Wien/Stadlau über Mistelbach nach Laa/Thaya im Jahr 1870 wurde die zum Staatsbahnhof führende Straße „Eisenbahnstraße“ genannt. Am 13. April 1998 wurde sie in „Bahnstraße“ umbenannt.
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Mit der Eröffnung der Bahnlinie Wien-Brünn im Jahr 1871 wurde Mistelbach an das Hauptverkehrsnetz der Donaumonarchie angeschlossen, was wesentlich zum wirtschaftlichen Aufstieg und zur Stadterhebung beitrug.
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Die Schule (rechts im Bild) wurde 1881 erbaut. Später diente sie als Kühlhaus, danach als Jugendheim. Seit 1993 ist das Gebäude in privaten Händen und wurde restauriert. Im Kräuterdorf Neuruppersdorf werden Kräuterkunde-Ausbildungen und Kräuterführungen angeboten.
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Seit 1697 befindet sich ein Geschäftshaus an diesem Platz. Im Jahre 1896 kaufte Kommerzialrat Johann Pemsel das Mode-, Tuch-, Leinen- und Vermischtwarengeschäft von Franz Czinglar am Hauptplatz 33. Es wird heute von Jutta Pemsel geleitet.
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Das historische Bild zeigt Laa um 1915. Es handelt sich um die Ecke Eichamtsstraße/Nordbahnstraße. Dort stand damals das Gasthaus Knirsch. Rechts ist das ehemalige Genesungsheim zu sehen, das später in ein Kino umgebaut wurde.
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Neuruppersdorf ist ein Angerdorf mit ca. 400 Einwohnern. Um den zentralen Ortsraum (Anger, bzw. bebauter Bereich) schließt sich nördlich und südlich jeweils eine Hausreihe an. Früher befand sich in der Mitte ein einfacher Tümpel mit Gänsen. Später wurde daraus ein Löschteich. Das Gasthaus Müller ist seit 1892 ein Familienbetrieb. 1933 wurde das Gasthaus mit einem Stockwerk neu gebaut. Die Wirtin Helga und ihre engagierten Mitarbeiter sorgen für eine gepflegte Gasthausatmosphäre.
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Um 1900 wurde in Frättingsdorf Nummer 26 von Familie Steingassner ein Gasthaus erbaut. 1905 erfolgte der Verkauf an Karl Gramanitsch. 1930 pachtete der Wirt Josef Kornherr das Gasthaus. 1938 wurde es an Emil Oelschläger verkauft und schließlich 1983 geschlossen.
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1888 wurde die 9,1 Kilometer lange Lokalbahn Enzersdorf–Poysdorf von der österreichisch-ungarischen Staats-Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet. Die Verlängerung der Strecke von Poysdorf nach Dobermannsdorf erfolgte 1907.
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Bereits im 13. Jahrhundert stand hier die Burg der einflussreichen Familie Ulrich von Pillichsdorf. Die Burg wechselte oftmals den Besitzer und wurde vielfach zerstört und wieder aufgebaut. 1747 wurde das „neue Schloss“ der Herren von Pillichsdorf erbaut. Es wurde 1802 an die Gemeinde verkauft, welche die Gemeindekanzlei, eine Armen-Versorgungsanstalt und ein Gemeindewirtshaus darin einrichtete. Familie Müllebner führt das Dorfgasthaus traditionell als „Schurlwirt“ ambitioniert fort.
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Die spätbarocke Kirche wurde 1797 an der Hauptstraße des Straßendorfes Traunfeld erbaut. Seit 1993 dient sie als Pfarrkirche von Traunfeld.
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Die Volksschule in Traunfeld mit dem Pfarrhof im Hintergrund um 1930. 1967 wurde die Volksschule geschlossen. Seit 1988 ist in diesem Gebäude der Kindergarten untergebracht. Die dicht zusammengerückten Häuser waren durch Erdstollen miteinander verbunden, welche zur Flucht dienten. 1837 gab es in dem Straßendorf Traunfeld 66 Häuser und 442 Seelen. 1844 wurde der Ortsfriedhof angelegt. Zum Pfarrhof gehörten ein Garten und ein Weinkeller.
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Das Gasthaus „zur Gemütlichkeit“ in Traunfeld in den 1930er-Jahren: Es war ein Gasthaus der Agrargemeinschaft Traunfeld und hatte einen Eiskeller. In den 70er-Jahren ist es an einen Wirten verkauft worden. Etwa zehn Jahre später wurde das Gasthaus geschlossen.
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Seit 1849 gibt es in Mistelbach ein Postamt. Auf dem Bild der Grundaushub zum Postneubau 1965. Egon Englisch schrieb ein Buch über die Geschichte der Eisenbahn und der Post im Bezirk Mistelbach unter dem Titel „Unsere Bahn und Post im Bezirk Mistelbach“.
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Blick zur Schricker Straße und Altenberg. Bei der Siedlung Altenberg gab es ein paar alte Schottergruben. Damals waren dort noch keine Häuser. Lanzendorf wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in Mistelbach eingemeindet.
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Die Volksschule von Bogenneusiedl um 1930: Bogenneusiedl gehörte damals noch zum politischen Bezirk Floridsdorf und Umgebung. In den Kriegsjahren mussten die Schüler aus Lehrermangel die Schule in Wolfpassing besuchen. In den 60er-Jahren wurde die Schule geschlossen.
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Dieses Foto stammt ungefähr aus den 40er-Jahren. Bei der Brücke im Verlauf der Johannesgasse steht eine Statue Johannes Nepomuks aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
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Pfarrkirche mit Dreifaltigkeitssäule um 1934. In der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts soll eine Burgkapelle errichtet worden sein. Die Kirche wurde von 1825 bis 1831 durch Baumeister Poppelak erbaut.
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Pfarrkirche zur unbefleckten Empfängnis Mariä in Herrnbaumgarten in der Zwischenkriegszeit: Es wird vermutet, dass an Stelle der heutigen Kirche zunächst eine Kapelle stand, die dann zur Pfarrkirche vergrößert wurde. Der Neubau der Kirche erfolgte 1636.
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Die Hauptstraße von Herrnbaumgarten Richtung Schrattenberg um 1943: Herrnbaumgarten wurde bereits 1056 urkundlich erwähnt und ist eine typische Weinbaugemeinde. Besonders zu erwähnen ist das Nonseum, in dem Skurriles und Lustiges geboten wird.
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Das Gemeindegasthaus (Gmoawirtshaus) blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Es wurde 1909 in der heutigen Form erbaut. Seit Dezember 2002 wird das Gasthaus von Familie Ladinig als Familienbetrieb geführt.
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Oberkreuzstetten um 1930 mit Blick Richtung Großrußbach und Ochsenberg: Am Nordrand des Kreuttales und am Fuße des Ochsenberges liegt das Angerdorf Oberkreuzstetten mit 472 Einwohnern. Sowohl aus dem Neolithikum als auch aus der Bronzezeit gibt es Besiedlungsspuren.
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Die Katastralgemeinde Wenzersdorf liegt ca. 14 km westlich von Mistelbach und ist mit 66 Hauptwohnsitzern und einer Fläche von 2,76 km² die kleinste Gemeinde. Wenzersdorf schloss sich im Jahre 1967 gemeinsam mit Zwentendorf zur Großgemeinde Gnadendorf zusammen.
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Die ältesten Teile der Burganlage gehen auf das 11. Jahrhundert zurück. Nachdem das Schloss 1385 an die Liechtensteiner ging, erlebte es seine Blütezeit. Wegen seiner Grenzlage wurde es zum Mittelpunkt einer ausgedehnten Herrschaft, die im 15. Jahrhundert 25 Dörfer umfasste. Im 16. Jahrhundert wurde ein zweiter Turm gebaut.
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1633 machte Maximilian von Liechtenstein das Schloss zu seinem Hauptwohnsitz und Lieblingsschloss. Die Nachfolger wohnten nicht mehr in Rabensburg und ein langsamer Verfall setzte ein. Heute dienen einige Teile als Wohnungen. Das Schloss steht unter Denkmalschutz.
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Die Ursprünge der Rabensburger Kirche gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Sie dürfte im romanischen Baustil errichtet und der hl. Helena gewidmet gewesen sein. 1646 wurde die Kirche komplett zerstört.
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Seit Jahrzehnten gibt es in Reintal keine Schule mehr. Das Gebäude stand einige Jahre leer. Dann wurde daraus eine Mietwohnung, später ein Feuerwehr-Haus.
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Reintal war die nordöstlichste Gemeinde Österreichs und gehört seit 1971 zur Marktgemeinde Bernhardsthal. Die Grenze im Norden und Osten ist zugleich die Staatsgrenze zur Tschechischen Republik.
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Die ehemalige Gemischtwarenhandlung des August Kmiecik in Rabensburg deckte den kompletten Bedarf für den Haushalt ab. Verkauft wurde über die „Budel“. Die Familie Ploder baute später zu einem Selbstbedienungsgeschäft um. Heute hat hier die Raika ihren Sitz.
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Das Barockschlössl wurde vermutlich um 1727 erbaut. Das Gebäude diente bis 1929 als Wohnhaus. Seit 1980 wird es als kulturelles Zentrum für kleinere Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen verwendet. Das Foto ist aus dem Jahr 1950, das Holztor wurde 1960 durch ein Eisentor ersetzt.
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Die Hafnerstraße in Mistelbach ist eine der wenigen Straßenzüge, deren Gesamtbild und Baulinie sich seit dem Ersten Weltkrieg kaum verändert haben. Als bedeutende Geschäftsstraße und wichtigste Zufahrt zum Hauptplatz wurde sie als eine der ersten Mistelbacher Straßen gepflastert.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Essig-Rum-Liköre-Geschäft in der Hafnerstraße Nr. 3 in Mistelbach wurde bis 1979 von Johann Kastner betrieben. Anschließend zog eine Filiale von dm in dieses Gebäude. Heute ist dort eine Filiale von Libro.
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Vom Süden kommend erreicht man Mistelbach über die Mitschastraße, wo sich heute ein Einkaufszentrum befindet. Auf dem 228 Meter hohen „Kirchenberg“ im Hintergrund befindet sich die gotische, dreischiffige Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert Sie ist das Wahrzeichen der Stadt.
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1965 befand sich am Hauptplatz Nr. 26 ein Bücher- und Papierwarengeschäft, sowie das „Zuckerlgeschäft“ der Familie Gaugusch. Heute ist dort ein Ledergeschäft untergebracht.
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Das Standesamt in Mistelbach wurde 2009 einer Generalsanierung unterzogen. Neben einem vergrößerten Trauungssaal erhielt das Gebäude auch eine Liftanlage, ein behindertengerechtes WC, einen neuen Eingangsbereich sowie eine neue Fassade.
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Die erste geschichtliche Erwähnung des Ortes Drasenhofen stammt aus dem Jahr 1190. Geprägt wurde der Ort jedoch von der Kaiserstraße, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung Mitteleuropas. Die gute Verkehrslage brachte Wohlstand in den Ort.
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Die alte Schule und der Kindergarten wurden 1915 in der Südtiroler Siedlung für Flüchtlinge aus Südtirol gebaut. Heute steht hier ein Mehrfamilienwohnhaus.
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Möbel Rieder auf der Frohnerkreuzung in Mistelbach: Das 1845 gegründete Familienunternehmen wird nun bereits in der sechsten Generation durch die beiden Brüder Hans und Ernst Rieder geführt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Haus des Huf- und Wagenschmiedes Heinrich Winkler befand sich in der Oberhoferstraße Nr. 58 in Mistelbach.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Der Familienbetrieb Optik Janner wurde 1970 von Klaus-Peter Janner gegründet. 2009 erfolgte der Abriss des Uhren-/Schmuck-Stammgeschäftes und der Baubeginn für ein neues Geschäftslokal.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Durch den Angriff der Roten Armee wurden viele Häuser zerstört. Die Frohnerkreuzung bildet die Schnittstelle der beiden Hauptachsen Nord-Süd und Ost-West und wurde 2009 neu umgebaut.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Südausfahrt des Hauptplatzes erhielt 1898 den Namen Hafnerstraße in Erinnerung an den ersten Mistelbacher Bürgermeister Josef Hafner. Das Essig-Rum-Liköre-Geschäft wurde bis 1979 von Johann Kastner betrieben.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Villa mit 30 Zimmern wurde angeblich von einem preußischen Offizier 1866 erbaut. Während des ersten Weltkrieges wurde sie zur Unterbringung von Flüchtlingen aus Krakau verwendet. Tierarzt Prantl errichtete das jetzige Haus.
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Etwa um 1120 wird ebendort Gundolt de Pabistorf als Zeuge genannt.Seit 1972 ist Paasdorf eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Mistelbach und hat 828 Einwohner.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Luisenmühle mit dem markanten Zwiebelturm wurde Mitte des 17. Jahrhunderts außerhalb von Unterolberndorf erbaut. 1923 war auch ein Café-Restaurant in dem Gebäude. Nun ist die Mühle in Privatbesitz und wurde sehr schön renoviert.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Wasserburg und der Ort wurden 1125 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche in Niederkreuzstetten ist dem heiligen Jakobus geweiht und hat einen gotischen Chorbau. Seit 2002 gehören die Pfarren Oberkreuzstetten und Niederkreuzstetten zum gemeinsamen Pfarrverband Kreuzstetten.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Paukerschmiede aus 1898 in Großkrut: Die Huf- und Wagenschmiede gab es bis 1953. Am Foto „heute“ ist Josef Pauker zu sehen. Er ist der Urenkel von Karl Pauker (am Foto „damals“ rechts im Bild, mit den beiden Kindern an der Hand).
© Foto Damals: Marktgemeinde Großkrut © Foto Heute: Reitner
Rathaus und Sparkasse in Laa 1917: Anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef I. wurde in den Jahren 1898 bis 1899 ein neues Rathaus errichtet, das platzbeherrschend wirkt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die kath. Pfarrkirche ist dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht. Die Kirche wurde von 1825 bis 1831 durch Baumeister Poppelak erbaut. 1854 wurden die beiden Seitenkapellen errichtet, welche der regierende Fürst von Liechtenstein ausmalen ließ.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das sogenannte Kasino war das ehemalige Schießstattgebäude und wurde vom Rathauswirt genutzt. 1954 verfügte Mistelbach als einzige Wehr NÖs über ein Hochdruck-Tanklöschfahrzeug. 1960 wurde ein neues Feuerwehrhaus geplant.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Schon vor dem 16. Jahrhundert war dieses Haus eine Gemeindeschenke. 1962 kaufte die Sparkasse das Gebäude, riss es ab und erbaute es neu. 1997 übernahm die Erste Bank die Sparkasse.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Am 1. Oktober 1873 wurde die Schule in der Mistelbacher Bahnstraße als achtklassige Bürgerschule für Knaben und Mädchen in Verwendung genommen. Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme um 1900 diente dieses Gebäude als Volks- und Bürgerschule für Mädchen.
© Foto Damals: Stadtmuseums-Archiv © Foto Heute: Reitner
Von der „Kaiser Franz Josef Jubiläums-Winzerschule“ zum agrarischen Innovationszentrum im Weinviertel. 1898 wurde die Winzerschule als einjährig geführte Fachschule gegründet.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Fleischhauerei Mistelbach, Hauptplatz 25: Dieses Haus war das Stammhaus des Weißgerbers und Marktrichters Stephan Paumann. 1934 kam Adolf Schödl mit einer Fleischerei. 2012 übernahm die Fleischhauerei Hofmann.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Die Fleischhauer- und Selcherei von Ernst Schödl in der Wiedenstraße 5 in Mistelbach wurde 1867 gegründet. Das Haus wurde später abgerissen und als Ordination eines praktischen Arztes neu erbaut.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Der Hauptplatz von Asparn an der Zaya um 1930 mit der Dreifaltigkeitssäule und Mariensäule aus dem 17. Jh. und dem Haus mit Giebel aus 1650. In der Bildmitte ist das Gasthaus Rauscher (mit Giebeldach) zu sehen, rechts im Bild das Rathaus und Gemeindegasthaus.
© Foto Damals: Landesbibliothek NÖ © Foto Heute: Reitner
Brünner Straße mit Aufgang zur Kirche: 1941 hatten es die Frauen besonders schwer. Die wehrpflichtigen Männer waren zur deutschen Wehrmacht eingezogen und kämpften an allen Fronten Europas.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Im Jahr 2006 eröffneten neuen Gemeindezentrum in Ladendorf werden viele Veranstaltungen angeboten. Es verfügt über einen 300m² großen Veranstaltungssaal und eine öffentliche Bibliothek.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Obstmarkt gegen Norden 1933. Der für Laa sehr bedeutende Bürgermeister Simon Scheiner (1829 – 1861) erreichte es, dass nach 1850 das Bezirksgericht und das Steueramt nach Laa kamen. Dadurch wurde Laa zum Mittelpunkt der Region, die Stadt gedieh.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Der Stadtplatz von Laa an der Thaya wurde 1938 Adolf-Hitler-Platz genannt. Eine schwere Zeit für die Grenzstadt und seine Bewohner brachte das Jahr 1945 und danach. In den letzten Kriegswochen war hier die Front, die Stadt erlitt einen schweren Bombenangriff.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Ilse Reitner
Ab 1813 ist das Haus durchgehend als Greißlerei oder Handelshaus bezeichnet. Damals war Georg Damon der Kaufmann. Mit der Betriebsgründung durch Kaufmann und Bürgermeister Franz Fischer begann 1858 die Kaufhaus-Dynastie der Familie.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Der Tabakwarenladen, die heutige Trafik Gam am Stiftungsplatz beim Kreisverkehr in Laa an der Thaya vor 90 Jahren und aus dem Jahr 2015.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv © Foto Heute: Reitner
Die Hauptstraße von Wolfpassing an der Hochleithen um 1950: Der in der Mitte der Gemeinde gelegene Ort Wolfpassing wurde erstmals 1161 urkundlich erwähnt. Der Ort, der am Kehrbach liegt, befindet sich auf einer Seehöhe von 210 m. Die höchste Erhebung des Ortes ist der Atzenberg (281 m).
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Speicher der Hoffmann-Mühle und Schubertdenkmal in Laa um 1940: Durch kriegerische Ereignisse kam es 1945 zu einem Mühlenbrand. Anschließend wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Entlang des Rußbaches, welcher das Kreuttal durchfließt, gibt es mehrere Mühlen. Die größte davon ist die Luisenmühle. Das Gebäude ist in Privatbesitz und gehört zum Gemeindegebiet von Schleinbach.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Großkrut – Postkarte von 1939: Das Warenhaus M. Schneider hatte auch eine Kegelbahn. Durch Heirat wurde aus einem Warenhaus das Autohaus Wieland.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Der Adolf Hitlerplatz in Laa mit der Marien- oder Pestsäule gegen Nordwesten im Jahr 1939: In unmittelbarer Nähe des neuen Rathauses befindet sich die Mariensäule oder Pestsäule, die 1680 zum Dank für die Verschonung im Pestjahr 1679 errichtet wurde.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
„Gemischtwarenverschleiss Josef Hammer“ in Eibesthal vor 1900: Franz Hammer besaß die Bäckerei und Gemischtwarenhandlung in Eibesthal. Vor dem Krieg wurde das Geschäft vergrößert. Später übernahm die Familie Griebaum das Geschäft.
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Großkrut – Bahnhofrestauration 1939: Die Bahnhofrestauration des Leopold Gramanitsch in Böhmischkrut wurde später zum Gasthaus und Stechviehhandel Körner. Heute ist das Gebäude in Privatbesitz.
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Böhmischkrut an der Nö. Landesbahn 1919: Von 1359 bis 1922 heißt die Gemeinde Böhmischkrut. Danach trägt die Gemeinde den Namen Großkrut. Neben der Landwirtschaft war Großkrut bedingt durch das Marktrecht auch ein Handelsplatz.
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Böhmischkrut 1905 mit dem Verlagshaus Carl Schindler im Hintergrund: Die Pfarrkirche in Großkrut ist dem heiligen Stephan, dem Patron der Passauer Domkirche, geweiht. Passau gründete die Doppelpfarre Gaubitsch-Krut.
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Die Schule in Großkrut um 1940 ist im altehrwürdigen Stiftungshaus untergebracht. Bei Kriegsende wurde das Gebäude als Lazarett und Soldatenunterkunft verwendet und dementsprechend in Mitleidenschaft gezogen. 1950 wurde die Hauptschule gegründet. Die Schule wurde renoviert und ausgebaut. 1991 wurde die Schule durch Anbau erweitert.
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Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium ist ein neoklassizistischer Bau, der in den Jahren 1911 bis 1912 aufgrund einer Privatinitiative Laaer Bürger errichtet wurde.
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Er hat seine Struktur aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts beibehalten, ist im Verhältnis 2 : 1 angelegt ( ca. 240 m zu ca. 120 m ) und diente der Aufnahme von Heeren und der Bevölkerung aus der Umgebung in Kriegszeiten. Von den Bürgerhäusern aus den vergangenen Jahrhunderten sind die Apotheke und das Restaurant Koffler von besonderem Interesse.
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Kaiser Ferdinand I. bewilligte 1526 die Errichtung der Mühle, wobei das Mühlhaus außerhalb und das Wohngebäude innerhalb der Stadtmauer erbaut wurde. 1974 war Baubeginn der großen Siloanlage mit 16 Zellen. 1977 erfolgte der Bau einer 1000m2 großen Dünger- und Saatguthalle.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Der Burgplatz in Laa mit Knaben-, Volks- und Bürgerschule aus dem Jahr 1930. Direkt an der Burg gelegen, war er der größte Platz der Feste Laa. Er erstreckte sich von der Burg bis zum heutigen Kirchenplatz und von der Ostseite der Stadtmauer bis zur Breiten Gasse und diente vorwiegend als Sammelplatz für Heere. Die Kleinhäuser auf dem Burgplatz und zwischen Burgplatz und Breite Gasse stammen alle aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Das Foto stammt aus dem Jahr 1960 und zeigt von links das Gasthaus Frohner mit Geschäften, die Frohnerkreuzung mit der Trafik Kummer, die Wiedenstraße mit der Seifensiederei Mayer, der Fleischerei Fournier und die Mädchenhauptschule.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reithner
Das Kriegerdenkmal und der Figurenbildstock hl. Josef. – Die Säule mit Steinfigur stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die barocke Kirche wurde 1744 erbaut. Ihre ebenfalls barocke Ausstattung stammt zum Teil aus der Karmeliterkirche in Wiener Neustadt.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
Laa Bahnhof um 1935. Laa besitzt seit 1869 Anschluss an die als Ostbahn bezeichnete Eisenbahnstrecke nach Wien, welche im Jahr 2006 elektrifiziert wurde. Dies brachte eine Fahrzeitverkürzung sowie Direktverbindungen in die Bundeshauptstadt. Die Verbindung nach Hevlín (Höflein) und Brünn ist seit dem Zweiten Weltkrieg unterbrochen.
© Foto Damals: heinzi fischer © Foto Heute: bbnö
Die erste urkundliche Nennung findet sich als ''Poumgarten'' in der Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich III. an das Hochstift Passau vom 10. Juli 1056. 1914 erklärte Österreich-Ungarn an das Königreich Serbien den Krieg, am 31. Juli wurde die Generalmobilmachung angeordnet. Mit Begeisterung zogen 238 Herrnbaumgartner in den Ersten Weltkrieg. Februar 1945 waren russische Aufklärungsflieger über dem Dorf zu sehen. Manchmal schossen sie auf die am Feld arbeitenden Einwohner. Das Geschäft auf der Hauptstraße 53 wurde eingenommen und geplündert.
© Foto Damals: Stadt-Museumsarchiv Mistelbach © Foto Heute: Reitner
1917 Ansicht von vorne. 1911 wurde durch die Gründung einer Vereinsrealschule – damals die modernste Bildungsstätte dieser Art in der Monarchie – die Bildung der Jugend sehr gefördert. Es war damals äußerst schwierig, die Realschule aus rein privaten Finanzmitteln zum Leben zu erwecken. Auch die Übernahme in das öffentlich-rechtliche Verhältnis der Republik Österreich gelang erst in den 1920er-Jahren. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde das Gymnasium vom Bund übernommen und seit dem Schuljahr 1962/63 wird es als Gymnasium und Realgymnasium geführt.
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