Das Kreuzrippengewölbe im EG und ein gotisches Fenster im 1. Stock, im Haus Neunkirchner Str. 19 stammen aus dem 14. Jhd., der Portalbogen trägt die Jahreszahl 1584.Um 1900 befand sich hier der Friseur Johann von Haler, in der 2. Hälfte des 20. Jhd. der Friseur Raimund Eidler, jetzt ein Kosmetikgeschäft.
© Foto Damals: Stadtarchiv © Foto Heute: Kreska
Am Baumkirchnerring 4 befand sich die 1902 errichtete Synagoge der jüdischen Gemeinde von WN. Obwohl im Krieg nie von Bomben getroffen, wurde sie 1952/53 abgerissen. 1953/54 wurde dort das Haus des ÖGB und der AK errichtet. Im neuadaptierten Haus befindet sich jetzt das WNTV.
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Der „Henglkeller“ wurde 1919 vom Eisenbahner Wilfinger ausgebaut. Den Namen erhielt er von Hermine Hengl, die ihn in den 1950er Jahren führte. 29 Jahre (bis 1988), betrieb die Familie Plank das beliebte Lokal. Von der Gemeinde zurückgekauft und von der Musikschule genutzt werden. Was weiter geschieht ist noch unklar.
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Im Haus Bahngasse 17 befand sich bis kurz nach dem 2. Weltkrieg mit dem Cafe Bank, das größte Kaffeehaus der Stadt. Von1946 – 1969 hatte dort die beliebte Tanzschule Resnicek ihren Sitz. Bereits 1960 zog im EG die Fa. Leiner ein, die sich bis heute im ausgebauten Haus, befindet, aber noch heuer geschlossen wird.
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Der Parkplatz hinter der Firma Leiner, gehörte zur WN Brauerei, die 200 Jahre bis 1927 existierte und an die noch der Brauhof-Torbogen erinnert. Ein von der Brauerei Liesing errichteter, im Krieg zerstörter Braugasthof, 1964-66 wiederaufgebaut, wurde 2001 abgerissen.
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Domgasse gegen die Wiener Straße, um 1900. Die Schwippbögen der engen Gasse dienten zur Stabilisierung der Häuser. Nach Erbauung des Posthofes, seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg, Bau eines Wohnbaus danach, wurde die verbreiterte Domgasse, Fußgängerzone (derzeit wieder in Arbeit).
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Das Wohn- und Geschäftshaus entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts; im Rundbogendekor über den Fenstern des zweiten Geschoßes klingt noch die biedermeierliche Fassadengestaltung an.
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Das dreigeschoßige Eckhaus Hauptplatz 29/Neunkirchner Straße 1, mit seiner schlichten Fassade wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Viele Jahrzehnte befand sich dort das Hutgeschäft der Firma Walter. 2015 wurde es von der Bäckerei Kurt Mann erworben und renoviert.
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Die Herzog Leopold-Straße war schon immer eine Geschäftsstraße. Auf Nummer 3 befand sich viele Jahre das Verkaufslokal und Lager von Ferdinand Schmidt, der Nähmaschinen, Fahrräder sowie Maschinen aller Art vertrieb. Heute befindet sich dort die Filiale einer Genossenschaftsbank.
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Die Brodtischgasse war bei Entstehung des historischen Fotos, 1906, eine belebte Geschäftsstraße. Das Haus Nr. 22 zeigte ursprünglich eine reich verzierte Gründerzeitfront mit Geschäftsportalen. Auch heute befinden sich dort noch eine Reihe kleinerer Geschäfte.
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Auf Hauptplatz 3 befindet das „Weiße Rössel“ ein seit 200 Jahren bestehendes Traditions-Marktfahrergasthaus. Das Haus wurde erstmals 1449 erwähnt und gehört nach mehrfachem Besitzwechsel heute der Stadtgemeinde. Das Foto aus 1938 zeigt eine Truppe des „Schutzbundes“ vor dem Haus.
Ecke Domplatz/Böheimgasse befand sich 1907/1908, die Herren- und Damenschneiderei, Alois Jindra. Vor dem Geschäftslokal fand der sogenannte „Altsemmelverkauf“ statt. Seit 40 Jahren gibt es dort eine Galerie. Vor 700 Jahren war dort ein Kloster mit Verbindungsgang zum WN Dom.
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Der Blick vom Haus Ungargasse 25 zeigt im historischen Foto die Ostfassade des Neuklosters, heute durch die Hauptplatzgarage verdeckt. Derzeit ist die 80 Meter lange Fassade mit 57 Fenstern eingerüstet, da sie für die Landesausstellung restauriert wird.
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An der Kehrbachbrücke in der Ungargasse befand sich ein städtisches Mauthaus. 1927 wurde es durch ein neues ersetzt, das aber 1931, wie auch alle anderen, da nicht mehr zeitgemäß, aufgelassen wurde. Heute erinnert nichts mehr an diese einst wichtige Einnahmequelle der Stadt.
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Wenn man am Reitweg Richtung Zehnergürtel fährt, quert man den Fischabach am Ende der Schmuckerau. 1985 war dort der Blick entlang des Baches Richtung Hohe Wand noch frei, heute versperren Wildwuchs am Bach und die Gebäude der Einkaufszentren den Blick.
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Jahrzehnte diente das Haus Ecke Reyergasse 20/Frauengasse (Foto aus 1940) als Gasthaus, Anfang der 1970er Jahre etablierte sich dort ein Nachtlokal, auf den bis vor wenigen Jahren ein Swingerklub folgte. Vor wenigen Wochen wurde das Haus abgerissen um Platz für einen modernen Wohnbau machen. Am Foto ersichtlich auch ein Teil der Mauer des Propstgartens.
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Am Bahnhofplatz 2 befindet sich heute das Café Stadler, das seinen Namen vom Cafetier Stadler hat, der hier zu Beginn des 20. Jhdts, ein Kaffeehaus betrieb. Von 1928 – 1980 war hier das Dorotheum etabliert. Heute finden beim „Stadler“ laufend Veranstaltungen mit Live-Musik statt.
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Im 2. Weltkrieg wurde die Dienststelle der Gebietskrankenkasse am Eyerspergring 4 zerstört, wurde nach Kriegsende wieder notdürftig hergestellt. In den 1950er Jahren übersiedelte man in ein neues Haus am F. Porschering 3, ehe diese wichtige Gesundheitseinrichtung vor einigen Jahren in einem neuen modernen Haus in der Wiener Straße 69 untergebracht wurde.
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Ende des 19. Jh. begann man, den Reckturm den einzigen noch bestehenden Eckturm der Stadtmauer abzutragen (historisches Fotos von 1900). 1901 erreichte Kunsthistoriker Franz Staub die Einstellung des Abrisses und den Wiederaufbau so, wie er 1450 aussah.
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Wo sich heute das Haus Neunkirchner Straße 89 befindet, stand früher der 1902 errichtete „Margarethenhof“, in dem sich das Gasthaus des Siegfried Feil befand, welches im 2. Weltkrieg total zerstört wurde und 1953 wieder aufgebaut wurde.
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Das 1. Hauptgebäude des Krankenhauses wurde 1885-1889 errichtet. Bis 1978 sorgten geistliche Schwestern für die Pflege. 1906 kam ein Sanatorium dazu. 1977-82 entstand ein 14-stöckiger Krankentrakt. 2008 Übernahme des bis dahin städtischen Krankenhauses durch das Land.
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Beim Blick von der Bahnbrücke Richtung Westen zur Zehnergasse, befindet sich rechts vorne seit 1996 eine Sparkassenfiliale (viele Jahrzehnte war dort ein Gasthaus), dann erhebt sich ein Hochhaus. Linksseitig ist das Bahnhofsparkhaus und danach ist ein Ärztezentrum zu sehen.
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In der Herzog Leopold-Straße 7, befand sich um 1900 das Modewarengeschäft von Hugo Artweger – heute ist dort eine Boutique. 1855 wurde dort der mehrfach ausgezeichnete, Literaturhistoriker Univ.-Prof. Dr. August Sauer geboren, der auch Ehrenringträger der Stadt Wien war.
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Das Haus Herzog Leopoldstraße 9 hatte um 1900, als das Foto von der Blumenhandlung Klara Werner gemacht wurde, noch ein völlig anderes Aussehen. Heute befindet sich dort im Erdgeschoss die Filiale einer großen Optikerkette.
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Das Haus Hauptplatz 16 wurde im 2. Weltkrieg durch Bomben schwerstens beschädigt. Trotzdem wurde schon am 3. 6. im unbeschädigten kleinen Saal im 1. Stock ein Mozartkonzert aufgeführt. Am 17. 9. 45 begann die städtische Musikschule wieder mit dem Unterricht.
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Das ehemalige Bürgerhaus Herzog-Leopold-Straße 5 mit seiner dreigeschoßigen spätbarocken Fassade stammt aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. Auf Grund der günstigen Lage, beherbergte es im Erdgeschoss immer Handelsgeschäfte. Foto aus 1904.
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Die Neunkirchner Straße, früher Kaiser Franz-Joseph-Straße 1918, Richtung Hauptplatz. Bis zur Errichtung der Fußgängerzone 1974 unter Bgm. Barwitzius, strömte der gesamte Verkehr inkl. Busse und LKWs durch die Straße, die auch noch von zwei Gehwegen gesäumt wurde.
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Die Alte Kronen Apotheke ist definitiv sehr alt. Wie alt, weiß nicht einmal der jetzige Besitzer Mag. Willibald Kornfeld, sie war, so meint er „schon alt, als sie nur Kronen Apotheke hieß, Ich schätze ihr Alter auf mehr als 700 Jahre. Das alte Foto stammt aus 1895.
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Das die Lange Gasse verengende Gebäude, rechts im Foto aus 1939, wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und nach dem Krieg durch einen schmäleren Bau ersetzt. Dadurch wurde die Straße in diesem Bereich breiter. Am Ende der Gasse ist der Rathausturm zu sehen
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1959 wurde am Rande der Flugfeldsiedlung eine Wohnhausanlage errichtet, die nach dem Flugpionier Igo Etrich benannt wurde. Bei der feierlichen offiziellen Übergabe des „Etrich-Hofes“ war auch Namensgeber Igo Etrich anwesend.
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Die Pöckgasse führt vom Babenbergerring Richtung Westen zur Wohlfahrtgasse. Josef Pöck, Edler von Frauenkirchen, war von 1874 - 1886 Bürgermeister von Wiener Neustadt. In seine Amtszeit fiel die Abtragung der alten bereits baufälligen Domtürme.
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Der Burgplatz mit dem kaiserlichen Zeughaus bzw. der späteren Zeughauskaserne. Heute befindet sich hier die Bundespolizeidirektion. Im Bild vorne rechts ist der Kornellhof zu sehen. (1930).
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Die Fotos zeigen einen Blick vom Allerheiligenplatz zu den Domtürmen. Beim historischen aus 1900 fällt vor allem die Pflasterung mit großen Granitsteinen auf. Karl Flanner erwirkte, dass heute noch ein kleines Stück in der Langen Gasse als Erinnerung an alte Zeiten besteht.
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Der vom Burgplatz aus ins Auge fallende 5-geschossige Bau am Beginn der Keßlergasse ist nach dem Rechtsanwalt Dr. Edmund Bousek benannt, der in den Jahren 1914 - 1930 Oberkurator der Wiener Neustädter Sparkasse war.
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Das 1901/02 nach Plänen von Georg W. Mayer errichtete 4-geschossige städtische Wohnhaus, ein langgestreckter Bau mit reicher späthistoristischer Fassade, einem Rundbogenportal auf Säulen mit Puttengruppen, das vor wenigen Jahren restauriert wurde.
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Heute gibt es in fast jedem Haushalt eine Waschmaschine. Früher war ein Waschtag wesentlich mühsamer. Die Frauen suchten damals zum Wäschewaschen einen Bach auf. Reste eines solchen „Wäscheschwemmplatzes“ findet man noch in der Wiener Straße 67.
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Das Haus Lederergasse 17 gehörte dem Maler und Bürgermeister J.F. Waßhuber (1698 - 1765). Hier wurde 1867 auch der 1. Konsumladen des Arbeiter Spar- und Consumvereins gegründet, um den Mitgliedern gute Lebensmittel billig zu verschaffen.
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Das Kapuzinerkloster, Bahngasse 23, wurde in der 1. Hälfte des 13. Jh. als Kloster des Franzens- bzw. Minoritenordens erbaut. Der Orden wurde 1223 vom Papst bestätigt. In der Reformation ging das Kloster unter. 1623 wurden Kirche und Kloster von den Kapuzinern wieder aufgebaut.
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Eisenbahnlinien über den Semmering, nach Ödenburg und über Pottendorf waren bereits gebaut, als 1874/75 dieses Haus, Neunkirchner Straße 76, von der Südbahngesellschaft für Eisenbahnbedienstete errichtet wurde. Es ist das erste Arbeiterwohnhaus Wiener Neustadts.
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Das Haus Kollonitschgasse 16, ein Biedermeierbau aus der 1. Hälfte des 19. Jh., ursprünglich ein Gasthaus, war es später im Besitz der Schwester des beliebten deutschen Arbeiterführers Ferdinand Lassalle. Heute befindet sich dort ein Kindergarten.
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Das Wohnhaus Ecke Miesslgasse-Pernerstorferstraße wurde 1928 eröffnet und gehört zur großen Wohnanlage, die nach dem langjährigen Reichstagsabgeordneten Engelbert Pernerstorfer benannt ist, der am 6. Jänner 1918 starb.
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Wie sich die Bilder ähneln. Auf dem historischen Bild (1900) zeigt die neuen Domglocken nach dem Wiederaufbau der Türme nach einem Erdbeben. Das neue Bild zeigt eine Glocke nach der Abnahme der Glocken wegen Renovierung des Glockenstuhls heuer.
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Die Johann von Nepomuk-Kapelle von Kaspar Adam Exinger 1704 gestiftet, stand zunächst in der Wiener Straße 35, wurde später im Krankenhausgarten aufgestellt und 1919 auf den „Nepomuk-Platz“ transferiert. (Historisches Foto aus 1908)
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Die Fotos zeigen den Maria Theresien-Platz im Akademiepark mit dem Denkmal von Kaiser Franz Joseph. Am Foto aus 1913 sind Buchskugeln und ein Springbrunnen vorgelagert. Heute wird der vollkommen leere Platz bei der Ausmusterung der Offiziere verwendet.
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Erbaut wurde das Haus Neunkirchner Straße 23 (Kaiserliches Zeughaus) 1514, ab 1780 Kaserne, ab 1919 Wohnhaus. Im 2. Weltkrieg zerstört, Am Areal wurde 1955 das Gebäude der Bundespolizeidirektion errichtet. Historisches Foto aus 1924.
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Das Haus Vereinsgasse 10 in der Josefstadt ist heute ein ebenerdiger, schlichter Bau. In den 1930er Jahren befand sich dort das Gasthaus der Familie Grafl. Das historische Foto stammt aus 1930.
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Das Haus Wiener Straße 21, das ehemalige „Offiziershaus“, war dann das „Genossenschaftswarenhaus der Großeinkaufsgesellschaft der Consumvereine“, das nach dem 2. Weltkrieg unter dem Titel GÖC-Kaufhaus geführt wurde. Heute befindet sich dort die Großparfümerie Müller.
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Das Gebäude am Foto aus 1903 wurde abgerissen, um die Hartiggasse mit der Kollonitschgasse zu verbinden. Links das Areal der ehemaligen Zahnradfabrik Ing. Robert Steiner.
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1925 befand sich in der Wiener Straße 90 die Gemischtwarenhandlung Alois Reimann. Heute beherbergt das Gebäude das Cafe „Glockenstüberl“, welches das Lieblingslokal der WN Künstlers Kurt Ingerl war.
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Viele Jahrzehnte befanden sich im Eckhaus Frauengasse 10/Reyergasse, einladende Gasthäuser, wie das von Mathias Woltran „Zur Bierquelle“ (1910). Zuletzt befand sich dort ein Swingerklub. Jetzt steht das renovierungsbedürftige Haus leer und zum Verkauf.
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Das Kessel- & Heizhaus der Flugfeldkaserne, der späteren Kohlenhandlung Gruber und die seit 1934 umgebauten Kirche der Pfarre St. Anton am Flugfeld nach dem Wirbelsturm 1916.
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Das historische Foto aus 1900 zeigt das Gebäude Wiener Straße 9 - 11, in dem sich die Verkehrsbank und die Firma Ignaz Laferl befanden. Heute ist dort die Firma Kleiderbauer beheimatet, davor residierte dort über viele Jahrzehnte das Kaufhaus Riha.
© Foto Damals: Stadtarchiv © Foto Heute: Kreska
Das historische Foto aus 1900 zeigt das Gebäude Wiener Straße 9 - 11, in dem sich die Verkehrsbank und die Firma Ignaz Laferl befanden. Heute ist dort die Firma Kleiderbauer beheimatet, davor residierte dort über viele Jahrzehnte das Kaufhaus Riha.
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Im Haus Wiener Straße 5 befand sich in den 1920er Jahren die Kurz- und Galanteriewarenhandlung Hummelberger & Nowak. Heute ist dort eine Filiale der Fira Palmers bekeimatet.
Das historische Foto zeigt das Haus Industriegasse 2 nach der Wirbelsturmkatastrophe am 10. 7. 1916, bei der ein Tornado über die Josefstadt fegte und eine Spur der Verwüstung hinterließ. Heute steht dort ein Haus in dem sich eine Dentalfirma befindet.
© Foto Damals: Stadtarchiv © Foto Heute: Kreska
Das historische Foto vom Haus Gröhrmühlgasse 31 zeigt, dass sich 1910 dort das Gasthaus Carl Winkler mit einer dazu gehörenden Tabak Trafik, befand. Heute steht das Haus leer. Davor befand sich dort das Gasthaus Tabernik mit einer schönen Kegelbahn.
© Foto Damals: Stadtarchiv © Foto Heute: Kreska
Um 1890 befand sich in der Fischauer Gasse 115 das Gasthaus des Johann Weninger. Heute ist dort eine aktive Kirchengemeinde der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“ zu finden.
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Vor dem 2. Weltkrieg befanden sich in der Rosengasse viele ebenerdige Gebäude. Das Haus Nr. 13, in dem sich 1925 die Sattlerei Johann Burger befand, verfügte über einen schönen Erker. Im Krieg zerstört, wurde dort nach dem Krieg ein mehrstöckiges Wohnhaus errichtet.
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Das historische Foto der Rosengasse (etwa 1925) zeigt einen Blick zum Dom, vor dem bereits der Posthof zu sehen ist, der um 1910 errichtet und im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Rechts ist der Erker des Hauses Nr. 13 zu sehen, wo sich die Sattlerei Johann Burger befand.
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Am Foto aus 1910 geht der Blick von der Kreuzung Purgleitnergasse-Pöckgasse in Richtung Ring. Vorne rechts befand sich das Gasthaus von Anton Haiden „Zu den 3 Steinen“.
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Das historische Foto aus 1912 zeigt die Bahnunterführung der Südbahn bei der Kollonitschgasse. Die später erweiterte Unterführung aus einer Eisenkonstruktion wurde beim Neu- bzw. Umbau des Bahnhofes 2005, durch eine Betonkonstruktion ersetzt.
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Wie das Foto aus dem Jahre 1925 zeigt, tat man damals etwas für das Aussehen. Seit ca. 6 Jahren schaut man in dem jetzt beheimateten „Hexenbrau“ aufs leibliche Wohl und mit hervorragender Live-Musik auch fürs Ohr vorzüglich.
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Zur 40jährigen Regentschaft Kaiser Franz Joseph I., wurde am 4. 5. 1890 die nach ihm benannte Schule eröffnet. Im 2. Weltkrieg bombenbeschädigt, 1946 wieder eröffnet, hat die Volksschule derzeit 13 Klassen mit 274 Schülern (davon 3/4 Nichtdeutscher Muttersprache).
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Das Foto aus 1918 zeigt das Haupttor der Fliegerkaserne, mit der von Carl Wollek 1917 geschaffenen Steinfigur, von der nur mehr der Kopf erhalten ist, der 1982 von der Firma Hönig restauriert und in der Wöllersdorfer Straße aufgestellt wurde.
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Das Haus Ungargasse 31, wurde 1710 als Gartenwohnhaus errichtet, wurde 1737 an das kaiserliche Oberjägermeisteramt verkauft, 1906 abgetragen neu errichtet und als Kinderbewahranstalt benutzt. Heute betreut dort der KKVJ ein Jugendambulatorium und ein Tagesheim.
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An der Ecke Brunner Straße Starhemberggasse befand sich bis zum Beginn der 1930er Jahre, wie auch an allen anderen Ausfallsstraßen der Stadt eine Mautstelle, an der die Händler die ihre Waren in die Stadt brachten Maut zahlen mussten.
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Das Haus Wiener Straße 26 besticht durch einen wunderschönen Erker mit zwei Fenstern. Das Foto aus 1925 zeigt die Geschäftsportale der Modistin Adele Roggenburg und der Parümerie Josef Fruchter. Heute befindet sich im Erdgeschoss ein großer Drogeriemarkt.
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Neunkirchner Straße 9/Schulgasse war Anfang der 1930er Jahre die Eisenwarenhandlung Carl Siegl und Andreas Wolf. Nach der Wiedererrichtung des Hauses nach dem 2. Weltkrieg war dort das Schuhhaus Mohr, später ein Reisebüro und jetzt eine Boutique.
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Wiener Neustadt war schon zur Zeit des Wiener Neustädter Kanals ein Umschlagplatz für Holz, das zum Teil aus dem Raxgebiet kam. Im Süden der Stadt befanden sich große Holzlagerplätze. Heute ist das Gebiet natürlich verbaut. Fotos: vom Wasserturm aus.
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Hier befindet sich die Firma von Hermine und Friedrich Saik, die bis 1752 zurückreicht und damit gleich alt wie die MILAK ist. Friedrich Saik ist einer der letzen Handschuhmacher Österreichs. Seit 69 Jahren arbeitet auch Marianne Zwittkovits im Geschäft mit.
In der Brodtischgasse 7 befindet sich die Buchbinderei Josef Wladika. Der 1901 gegründete Traditionsbetrieb wird in dritter Generation, seit 47 Jahren von Josef Wladika geführt, der für seine Verdienste die Silberne Stadtwappennadel von Wiener Neustadt erhielt.
Nördlich der Vorstadtkirche ist am Polierbach die historische Wäscheschwemme, der über die Schule Sta. Christiana zufließt und in die Warme Fischa abfließt. Die „Schwab-Bänk“ dienten zum Spülen der gewaschenen Wäsche, die dann in der Nähe getrocknet wurde.
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Im dreigeschossigen, späthistoristischen Bau WienerStraße 65 befindet sich die 1904 gegründete katholische Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht Sta. Christiana. Davor bis 1093 befand sich dort die Krupp’sche Löffelfabrik.
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Die beiden Fotos zeigen das Haus Wielandgasse 16 im Flugfeldviertel. Das historische Foto zeigt die Schäden die durch einen Tornado entstanden, der am 23. November 1930 im Stadtgebiet wütete. In dem Haus Nr. 16 befand sich die Konsum- und Spargenossenschaft.
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Der Bahnhofsplatz mit dem Hotel Stadler 1916. Das Gebäude fand später als Dorotheum Verwendung. Vor einigen Jahren wurde das Cafe Stadler renoviert, wieder eröffnet.
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Das Foto aus 1916 zeigt die Mießlgasse in Richtung Volksschule Josefstadt, nach dem Tornado am 10. Juli 1916, der die Josefstadt und das angrenzende Industriegebiet verwüstete.
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Wo sich heute die Straße "Am Kanal" befindet, floss bis 1929 der „Wiener Neustädter Kanal“ bis zum Hafenbecken, das sich im heutigen Spitalspark befand.
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Das Gebäude in der Neunkirchner Straße 68, war viele Jahrzehnte ein Einkehrgasthaus für Viehhändler. Heute befindet sich dort die NÖ Versicherung und die Werbeagentur Narosy.
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Der alte „Posthof“ Ecke Domplatz/Domgasse wurde 1908 erbaut. Bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg war dort das Post- und Telegraphenamt sowie die Bezirkshauptmannschaft untergebracht. Heute befindet sich dort ein Wohnbau mit Geschäftslokalen.
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Das Haus Pottendorfer Straße 25, Ecke Schleifmühlgasse, beherbergte Jahrzehntelang Gasthäuser. Seit vielen Jahren ist nun die Cafe-Konditorei Linauer dort ein Treffpunkt für alle Naschkatzen und Kaffeegenießer.
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Das Haus Hermanngasse 2/Zemendorfer Straße war über viele Jahrzehnte ein Gastbetrieb. Letztes Lokal war das Gasthaus zum Schwyzer, der in den 1970er Jahre die Pforten schloss.
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Das Haus Lederergasse 5 hat, wie das alte Foto zeigt, eine lange Tradition als Gasthaus. Seit dem Tod von Richard Leitgeb, dem letzten Wirt, stand das Haus leer. Jetzt wurde es durch Peter Mattausch mustergültig renoviert und wird neben Wohnungen eine Galerie beherbergen.
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Das Haus Domplatz 3, der ehemalige „Lilienfelderhof“ ab 1495 als Schule verwendet, wurde 1580 als Absteige des Zisterzienserstiftes Lilienfeld neu erbaut. Die Fassade ist durch massive Stützpfeiler zwischen den Fensterachsen gekennzeichnet.
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Das alte Foto wurde 1908, also noch vor der Errichtung des Wasserturms aufgenommen. Links, das langgestreckte Gebäude (heute Blumenmarkt und Fahrschule), beherbergte früher das Gasthaus (Kasteiner, Nechville), und war ehemals Sitz des „Arbeitervereines“, Mittelpunkt des Platzes ist der große Springbrunnen.
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Das Foto zeigt die Westseite der Kurzen Gasse. Das Haus Nr. 2 beherbergt heute das Restaurant „Maximilian“. Das alte Foto zeigt auf Nr. 4 ein im Kern weitgehend gotisches, im 19. Jh. teilweise umgebautes Bürgerhaus mit einer interessanten Treppengiebelfassade.
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Das Haus Lederergasse 5 hat, wie das alte Foto zeigt, eine lange Tradition als Gasthaus. Seit dem Tod von Richard Leitgeb, dem letzten Wirt, stand das Haus leer. Jetzt wurde es durch Peter Mattausch mustergültig renoviert und wird neben Wohnungen eine Galerie beherbergen.
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Die ehemalige Turnhalle in der Herrengasse. Im Ersten Weltkrieg diente sie als provisorisches Militärspital, im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört und danach abgerissen. Heute dient das Gelände als Parkplatz.
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Die große Sozialwohnhausanlage in der Pernerstorfer Straße entstand 1928 und ist mit Erker, Loggien, Giebel und Arkaden gestaltet. Der im Hof befindliche Pernerstorfer Brunnen mit einem Relief des Politikers, wurde im Beisein von Bundespräsident Dr. Hainisch enthüllt.
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Der Eingang des Wiener Neustädter Stadions hat sich seit der Eröffnung durch Bgm. Rudolf Wehrl am 19. Mai 1955 nicht verändert. Modernisierungen in den letzten Jahren können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt.
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Früher führte über den WN Kanal bei der Nestroystraße eine gewölbte Ziegelbrücke, die „Hohe Brücke“, die durch den steigenden Verkehrs Anfang der 60er Jahre abgerissen durch eine moderne Brücke ersetzt und von Bürgermeister Rudolf Wehrl 1964 eröffnet wurde.
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Nach dem 1. Weltkrieg kaufte die Stadt von Austro Daimler im Ungarviertel ein Areal, auf dem sich früher die Steger-Kerzenfabrik befand. 1925 konnten in der umgebauten Steger-Realität die ersten Wohnungen der heutigen Schelmerkolonie bezogen werden.
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1842 dampfte der erste Zug von Wien nach Wiener Neustadt. Das alte Foto stammt aus 1912. Von 1997 bis 2003 wurde der Bahnhof völlig neu gestaltet. Mit über 700 Zugfahrten und 25.000 Passagieren ist er der meistfrequentierte Bahnhof und größte Knotenpunkt in NÖ.
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Im Süden Wiener Neustadts befindet sich der von Maria Theresia in Auftrag gegebene Föhrenwald, der sich zum größten Teil in Besitz und Verwaltung der Stadt befindet. Immer wieder kommt es zu Windwürfen durch Stürme, die eine Holzaufarbeitung und Aufforstung notwendig machen.
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Ein Blick gegen die Domtürme, die 1932 von der Stelle Ecke Reyergasse/Frauengasse noch gut sichtbar waren. Franz Thaddäus Ritter von Reyer war einer der größten Zuckerfabrikanten der Monarchie. Die Fabrik befand sich dort wo heute die Feuerwehrzentrale steht.
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Die Bahngasse führt von der Neunkirchner Straße bis Bahnhof. Unsere Fotos zeigen den Blick von der Brodtischgasse Richtung MILAK mit dem einzigen erhaltenen, der ehemaligen vier Türme der Burg, dem Rakoczyturm.
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Der Boden Baumkirchnerring 4 ist geschichtsträchtig. 1902 wurde eine Synagoge im maurischen Stil errichtet. In der „Kristallnacht“ von Nazis beschädigt, wurde sie 1952, da von Bomben abgerissen. Im neu errichteten Bau war zuerst die Gewerkschaft, später das Sozialamt, nun wird das Haus restauriert.
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Die Halle einer Schuhfabrik wurde über Betreiben des späteren Propstes Arnold Dolezal 1931/32 nach Plänen von Clemens Holzmeister zu einer Kirche umgebaut. Charakteristisch ein Blendgiebel mit Geläute und Kreuz. 2014 wurde das alte Gemeindezentrum durch ein neues modernes ersetzt.
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Gasthäuser zur Alten Post gibt es in ganz Österreich. Jenes in der Neunkirchner Straße, das im Gebäudekomplex Neunkirchner Straße 22 untergebracht war, existiert nicht mehr. Das alte Foto entstand 1903 als es die Familie Gallbrunner führte.
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Das Haus Sonnwendgasse 9 hat sich auf den ersten Blick nur wenig verändert. Noch immer hat die Bäckerei Goldschmidt dort ihren Sitz. Die Bäckerei hat allerdings ihr Tätigkeitsfeld mit Konditorei und einer Kafferösterei wesentlich erweitert.
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Das Haus Ecke Pleyergasse/Zehnergasse 5 wurde in den Nachkriegsjahren neu erbaut. In der Pleyergasse befanden sich die Bahnhofsapotheke und das Cafe Westend. Ecke Zehnergasse, dort wo sich heute ein Gemüsegeschäft befindet, gab es die Drogerie Führer.
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Das Haus Hauptplatz 13, in dem sich die „Alte Kronenapotheke“ befindet, wurde bei einem Bombenangriff im 2. Weltkrieg so sehr beschädigt, dass man von der ebenfalls schwer beschädigten Mariensäule bis zu den Domtürmen durchblicken konnte.
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Das viergeschossige Eckhaus Hauptplatz 18 wurde 1952 nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Dabei wurde ein spätromanisches Fenstergewände aus dem 13. Jahrhundert wieder verwendet. Vom Laubengang sind die zwei westlichen Joche original erhalten.
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Für Jahrzehnte führte das Haus Allerheiligengasse 12, als Gasthhof den berühmten Namen „Zum Andreas Hofer“ Julius Scholz WWE. Nach der Schließung des Traditionsgasthofes zog dort nach großem Umbau 1969 die Installationsfirma Zeiner ein, die bis 1984 blieb. In den letzten Jahren wechselten die Inhaber häufig.
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Das Haus Neunkirchner Straße 28, mit seinem Eckerker stammt im Kern aus dem Mittelalter. Heute befindet darin ein Floristikgeschäft. Das so genannte Pusikahaus (Neunkirchner Str. 30) hat eine barocke Giebelfront mit einem Wandbild der Schwarzen Madonna.
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Im Haus Allerheiligengasse 12 befand sich 1918 das Gasthaus „Andreas Hofer“, der Familie Andersch, das bis in die 2. Hälfte der 1960er Jahre bestand, ehe die Fa. Zeiner einzog. Heute befindet sich dort ein Spielwarengeschäft.
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Wiener Straße gegen Norden. Links die „Alte Kronen Apotheke“, anschließend die bereits 1789 als dem Matthias Schilling nachgewiesene, später dem Anton Folk gehörende Buchhandlung - heute Buchhandlung Thiel. Foto um 1912
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Das Haus Wiener Straße 72 hat eine langjährige Gastgewerbetradition. Waren es bis in die frühen 70er Jahre Gasthäuser wie das „Gasthaus zum Kaiserbrunnen“ des Johann Imnitzer, folgte dann eine Discothek. Heute befindet sich dort die türkische Cafe Bar „Fanatik“.
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Die Volksschule am Flugfeld wurde von 1962 - 1965 erbaut und am 20.9.1965, wenige Wochen nach dem Tod von Bürgermeister Wehrl eröffnet. Der ursprüngliche Name Flugfeldschule, wurde dann auf Rudolf Wehrl-Schule geändert.
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Bis 1952 mussten die Kinder der „Döttelbachsiedlung“ einen weiten Schulweg in Kauf nehmen. Ein 1951/52 errichtete Bau einer Volksschule beendete diese Misere. Diese wurde nach dem bedeutenden Schulreformer der 1. Republik, Otto Glöckel, benannt.
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Blick vom Eingang der Karmeliterkirche durch die Deutschgasse - nach dem „Deutschen Orden“ - benannt, der dort Sitz und Kirche besaß, 1673 von den Karmelitern übernommen wurde. Nach dem 2. Weltkrieg war dort bis 1955 das Apollokino. Bis 2010 war die Karmeliterkirche Ausstellungsraum.
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„Ein zeitgeschichtliches Juwel, könnte doch noch gerettet werden, das Mauthaus in der Pottendorfer Straße. Bis 1931 kassierte dort Matthäus Mannhalter die Maut für die Wareneinfuhr in die Stadt. Jetzt dürfte SR Franz Piribauer der Durchbruch für eine Renovierung gelungen sein.
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Das ehemalige k. k. Zollamtsgebäude, Ecke Reyergasse (Nr. 6) und Herrengasse (Nr. 25) Als die Aufnahme gemacht wurde (ca. 1940) war es bereits ein Glaslager der Fa. Eduard Paur. Seit 2014 befindet sich dort ein Neubau.
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Realschule 1940, Der repräsentative Bau, Ecke Ring/Herzog Leopold-Straße, wurde 1874 fertiggestellt. Darin war die „NÖ. Landes-Oberrealschule untergebracht. Heute befindet sich dort das BORG.
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Foto ca. 1940. Die Häuser 3, 4 und 5 am Allerheiligenplatz, mit Anfängen im 14. und 15. Jahrhundert, bildeten im Mittelalter das Zentrum des ausgedehnten Judenviertels. Im Haus Nr. 3 befand sich die Judenschule auf 5 das Judenspital.
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Das Foto aus 1900 zeigt das Haus Brodtischgasse 13, das so genannte Prettenhofer-Haus, in dem sich damals ein Geschäft des Tapezierers Josef Pospischil befand. Heute sind in dem Haus Wohnungen und ein Geschäftslokal untergebracht.
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Die Schlögelgasse führt von der Ungargasse, vorbei an der Druckerei Hausstein, bekannt durch seine Lithographiewerkstätte, in der viele namhafte Künstler wie Gottfried Kumpf, Rudolf Hausner, Hans Fronius, u. v. a. ihre Grafikwerke schufen, bis zur Grünangergasse.
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Der zweigeschossige langgestreckte Bau, Bahngasse 44, der Trampitsch-Hof, aus dem Spätbiedermeier, verfügt über eine reich gegliederte Fassade und ist ein Miethaus..
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Früher, bis in die 1960er Jahre gab es in der Innenstadt bis zu 20 Fleischhauer. Sogar in der Zwischenkriegszeit mit seiner Weltwirtschaftskrise gab es einige, darunter auch Franz Pauser in der Böheimgasse 8.
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Das Haus Ecke Pleyergasse/Zehnergasse 5 wurde in den Nachkriegsjahren neu erbaut. In der Pleyergasse befanden sich die Bahnhofsapotheke und das Cafe Westend. Ecke Zehnergasse, dort wo sich heute ein Gemüsegeschäft befindet, gab es die Drogerie Führer.
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Mit Napoleon beherbergte der „Goldene Hirsch“ in der Neunkirchner Straße 4 in der Nacht vom 4. auf 5. Oktober 1809 den wohl berühmtesten Gast. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude schwer bombenbeschädigt, wurde 1958 von der Sparkasse gekauft, neu errichtet und ist seitdem Sitz der Zentrale der SPK Wiener Neustadt.
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Nach dem 1. Weltkrieg kaufte die Stadt von Austro Daimler im Ungarviertel ein Areal, auf dem sich früher die Steger-Kerzenfabrik befand. 1925 konnten in der umgebauten Steger-Realität die ersten Wohnungen der heutigen Schelmerkolonie bezogen werden.
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Ein Blick gegen die Domtürme, die 1932 von der Stelle Ecke Reyergasse/Frauengasse noch gut sichtbar waren. Franz Thaddäus Ritter von Reyer war einer der größten Zuckerfabrikanten der Monarchie. Die Fabrik befand sich dort wo heute die Feuerwehrzentrale steht.
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Blick vom Hauptplatz zur Wiener Straße um 1900. Während die beiden Gebäude auf den ersten Blick wenig verändert scheinen, zeigt das jetzige Foto den krassen Unterschied des Verkehrs von damals und der heutigen Fußgängerzone.
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